Kein Tag wie kein anderer
Aufwachen. Kämpfen. Tee trinken. Aufstehen. Arbeiten. Feierabend. Entspannen, abschalten. Unter die Decke kriechen, einschlafen. Aufwachen… und der ganze Spaß von vorne. Soviel Routine, dass ich neulich vergaß, welchen Wochentag wir haben. Dreht sich wirklich die Welt, oder nur ich… um mich selbst? Im Kreis, auf der Stelle. Wohin geht es, wo will ich hin?!
inkompatibel
was rege ich mich auf. über menschen, opportunisten! die sich nicht melden. jedenfalls nicht, solange sie einen nicht brauchen. bis sie einen dann brauchen. dann tun sie ganz lieb, rufen sogar an. bitten um einen gefallen. sagen brav danke. und wir müssen auf jeden fall mal wieder mehr unternehmen. und dann wieder stille.
man ist mittel zum zweck. fühlt sich wie ein gebrauchgegenstand, wie ein werkzeug, das man kaum benutzt und was dann die meiste zeit in der garage verstaubt.
was hält die menschen fern? warum möchten sie sich nicht einlassen. warum drängt es sie nicht in meine nähe? bin ich ein unangenehmer zeitgenosse? oder bin ich langweilig uninteressant. immer wieder rede ich mir ein: ich, ich bin anders. nie wäre ich so undankbar. nie so abweisend. ich, über allen anderen, wüsste es zu würdigen. zu schätzen und den rest. aber ist das wirklich so?