pussyputt oder: sextoy, die zweite
scahde… jetzt ist es putt das gute stück. spielzeug. wirklich nur für kinder. nix für meinen großen. die geile gummimuschi. vielleicht zehnmal konnte ich sie nutzen. satte 3,60 pro orgasmus. jetzt iss sie gerissen. unten rum. hat der fickerei nich standgehalten. dabei war ich so zärtlich zu ihr. ein unding. aber was habe ich erwartet bei made in china. ausgelegt für kleine chinesenpimmel. dafür aber immerhin herrlich eng. ohne gleitmittel ging nich viel. na wenigstens habe ich immer kondome benutzt, so kann ich das teil zumindest zurückschicken… vielleicht schämt sich ja jemand im sinne der gewährleistung.
frauen sind schweine
das eine mal hatte ich ihre nummer. hab mich gemeldet. wir haben telefoniert. ganz gut eigentlich. aber wurden unterbrochen… danach funkstille. zwar noch reaktionen auf sms, aber nichts eigeninitiatives. war ich ihr auf den geist gegangen?
jetzt eine neue sie. ihre nummer hab ich mir erspart. sie wird sich schon melden … dachte ich. schließlich haben wir nicht nur eng beisammen getanzt, sondern uns auf einmal auch innig geküsst. dazu bei ein oder zwei drinks meinerseits auch ganz gut unterhalten. sie trank wasser. war also nüchtern. und damit ohne entschuldigung, sich nicht zu melden. sie wollte meine nummer – warum höre ich also nichts von ihr? ist sie zu bequem… oder zu feige… oder einfach nur arschig, weil sie ein wenig spaß für einen abend haben wollte? klare worte könnten nicht schaden, stattdessen einfach nur kalte, weil passive abweisung. ich fühle mich verarscht und das macht mich traurig… aber auch wütend. immer wieder…
hinterher
wortwitz ja, aber schlagfertigkeit? die besten sprüche fallen mir meist erst nachher ein. und dann ärgere ich mich. und wenns nur ein wenig ist. wie wäre die situation wohl ausgegangen, wäre mir das passende im passenden moment eingefallen… dieses gefühl, nicht optimal reagiert zu haben. dieses gefühl, nicht als der überlegene aus einer situation herauszugehen. nicht nur die situation selbst ist unangenehm… dieser moment der verbalen konfrontation, der man mit sprachlosigkeit praktisch machtlos gegenübersteht. wenn es doch nur die einfallslosigkeit wäre… aber nein, ein paar minuten, manchmal auch erst ein paar stunden später fallen einem aus heiteren himmel plötzlich die besten erwiderungen ein.
so wie heute als ich in einer etwas größeren runde von meinem neuen auto erzählte, ein sportliches cabrio der marke mg. frauenauto! flog es mir da abrupt aus der runde entgegen. nicht aus dem munde eines mannes… sondern aus dem einer frau. ich wusste nicht, warum ich mehr perplex war. wegen der mir eher unverständlichen assoziation der marke mg mit weiblichkeit oder die tatsache, dass dieser urtypisch männliche provokationskommentar über die lippen einer gestandenen frau gekommen war. erst irgendwann abends kam mir die passende erwiderung in den sinn: ja manchmal haben eben auch frauen guten geschmack.
geradezu chauvinistisch und damit gerade genug im widerspruch zu dem wesen meiner person, damit es zu irritation auf seite der gegenüber führen könnte. doch stattdessen grummelte ich, dass das ich sowas ja zum ersten mal hörte. und schob nur noch etwas halbherzig hinterher, dass ich mich ja zuvor auch für das equivalente gefährt aus dem hause mazda interessiert hatte… ein modell von dem ich wusste, dass es schon lange eben besagten titel des frauenautos eher verdient als zu unrecht trug. was ebenjene frauenperson dann nicht widerstehen konnte noch einmal ausdrücklich zu wiederholen.
doch schlagfertigkeit hin oder her, dass mir danach aus einer anderen ecke der runde entgegenschallte, dass der bigboss gefü himself ja auch mal den rollenden mazda sein eigen genannt hatte, war situativ betrachtet fast genauso genugtuuend, wie den richtigen spruch zur richtigen zeit gelandet zu haben…
Kein Tag wie kein anderer
Aufwachen. Kämpfen. Tee trinken. Aufstehen. Arbeiten. Feierabend. Entspannen, abschalten. Unter die Decke kriechen, einschlafen. Aufwachen… und der ganze Spaß von vorne. Soviel Routine, dass ich neulich vergaß, welchen Wochentag wir haben. Dreht sich wirklich die Welt, oder nur ich… um mich selbst? Im Kreis, auf der Stelle. Wohin geht es, wo will ich hin?!
prioritäten
neulich fragte ich einen freund, was bei ihm zum wochenend ansteht. noch nichts. und überhaupt eher ruhig. weil neuer job, viele informationen, viel gelernt. jetzt erstma entspannen. schlug ich vor, was ruhiges zu machen. freitags, einen dvd abend vielleicht. zögern am anderen ende. ich so: was los, freundin iss doch auch nich da. er: ja ne… sie käme ja freitags noch irgendwann und überhaupt sei da ja wieder was unschönes gelaufen. stellt sich raus, die haben angespannte situation, nnicht wirklich stress, aber „beunruhigende“ kommunikation, die ihn wieder das schlimmste vom schlimmsten heraufbeschwören lassen. unsicherheit. angst. als hätte man sich gerade erst kennengelernt. dabei kennen die beiden sich schon nen jahr oder so.
wie traurig, dass man seine freunde nich auf nen dvd abend einladen kann, weil man angst hat, die freundin könnte schluss machen, weil sie es als zeichen von genervter distanzierung verstehen könnte, wenn ihr herzstück nicht auf abruf 100% seiner zeit alleinig ihr widmen kann!
Wer sind deine Freunde
Man nehme eine kleine Party, plane sie spontan und lade die sogenannten Freunde frühestens eine Woche vorher zu besagter Feier ein. Am Tag der Entscheidung staune man, wer sich wirklich den Titel Freund/Freundin verdient…
nett
ich bin ein mann verdammt. zwar irgendwie anders als der dreckige rest. aber immer noch ein mann… und welcher mann steht nicht auf sex, hier und da und ein wenig nebenbei. unverbindlich eben. doch egal was ich sage, egal wie ich mich style… ich bin immer noch ich… und was am ende übrig bleibt ist der eindruck vom lieben netten kerl von nebenan. nett aber zu labil für was lockeres zwischendurch. das könnt ich ja zu herzen nehmen. und so kann ich mich anstellen wie ich will… meine annäherungsversuche provozieren automatisch angst. angst vor nähe, angst vor ernst. und so bleibt nett wohl immer die kleine schwester von scheiße!
freunde
meine wochenenden sind so ruhig. es fällt mir jetzt erst so richtig auf. dabei ist es schon länger so. ich meine sie waren nicht immer soooo ruhig. aber jetzt gehe ich weniger weg am wochenende. weniger feiern, mein ich. früher klingelte schonmal öfter das telefon, wenn es auf freitag zuging. was ich mache, was ansteht, was geplant ist… ich war bekannt für meine partylaune – und jeder der mal ordentlich abtanzen wollte wusste, an wen er sich zu wenden hatte. heute merke ich wie zielgebunden das ganze war. und alle die damals so partyfreudig waren, sind älter geworden,… oder stecken in einer beziehung. und jetzt ruft k(aum )einer mehr an. weil alle haben etwas besseres zu tun… und mir wird klar: es war gar nicht wegen mir. man rief mich nicht an, weil es darum ging mit MIR etwas zu unternehmen. sondern die unternehmung stand im vordergrund. und ich war nur mittel zum zweck. das sind keine freundschaften – das sind zweckbeziehungen. und so fühle ich mich wie ein gegenstand. praktisch und greifbar, wenn man ihn braucht. wertlos, wenn sein zweck nicht mehr erwünscht ist. freunde, das sind jene menschen, die sich immer wieder melden. weil sie einen als menschen schätzen und nicht für die funktionalität, die man in dieser oder jener situation mit sich bringt.
bei freunden geht es meist nicht darum, sich zu treffen um etwas bestimmtes zu machen. oft darum dass man sich einfach mal wieder trifft, auch wenn man absolut keinen plan hat, was man überhaupt unternehmen wird.
platonische freundin
es macht mich traurig, wenn ich sehe wie sie ihn immer wieder zurück kommen lässt. als wäre nichts gewesen, als würde es nichts zählen. von himmelhochjauchzend zu am boden zerstört. und dann wieder zurück. es schreit nach objektifizierung. doch sie, sie spürt es nicht. gibt die hoffnung nicht auf. rennt wieder und wieder ins verderben. leidet immer wieder aufs neue. ihr segen und ihr fluch zu gleich. aber noch trauriger macht es mich zu wissen, dass ich anders bin ohne dafür wahrgenommen zu werden. mein herz mir verbietet so zu handeln. mit ihnen so umzugehen. doch sie sehen es nicht. und so fühle ich mich einsam. weil sie nicht einmal freundschaft mir geben können. oder wollen. wovor haben sie angst?! wie lange werde ich mich noch gedulden können. zu sein wie ich bin in der hoffnung entdeckt und gewürdigt zu werden. wie lange bevor ich anfange zu imitieren, das ganze schlechte. nur um ein wenig abzuhaben. nur ein kleines stück. von der nähe… es würde helfen
onlinedurchsuchungen
…sind ab heute erlaubt. mit einschränkungen. aber das kennen wir ja. damit bekommt das einwählen ins internet einen ganz anderen beigeschmack… ziemlich bitter, was meint ihr?