schluck, du stück

Juli 9, 2008 at 7:05 (Angst, Frust, Sehnsucht)

schlecht ist mir. als hätte ich mir den magen verdorben. an einem faulen stück fleisch oder so. dabei habe ich mir nur einen videoclip angeschaut. was ist das für eine neue neigung, die in mir hochkocht. szenen, in denen frauen zu sexuellen objekten reduziert werden und die auf demütigende art und weise geradezu gebraucht werden. was finde ich so erregend? mund auf, schwanz rein. ein rücksichtsloser oralfick. sieht manchmal so brutal aus, dass man für einen moment meinen könnte, das frauenstück bekäme keine luft mehr. oder müsste sich übergeben. und das geilt mich auf? bringt mich mit jeder sekunde, die die szene an missbrauchscharakter zunimmt, einem heftigem orgasmus näher?
sind das die pervertierten gedanken, die entstehen, wenn man sich vernachlässigt fühlt? ja, mir fehlt körperliche nähe. und ja, es gibt frust. und ärger. verzweiflung. machtlosigkeit. abhängigkeit. es ist fast wie eine befreiung. die vorstellung, die frau dafür bezahlen zu lassen. für das leid, das sie täglich produziert. hat sie etwas anderes verdient? bedien mich, sei für mich da. rücksichtslos selbstlos. du willst es doch auch! will sie das. in den clips sieht das manchmal so aus. als wollten die „opfer“ gedemütigt werden. als würden sie schreien, missbrauch mich!
nach dem ersten video wurde mir nach dem klimax so schlecht, dass ich mir vornahm, nie wieder ein solches video zu öffnen. jetzt ertappe ich mich immer öfter dabei. und bin jedes mal angewidert. im nachhinein. von mir. irgendwas wächst in mir und ich weiß nicht was es ist und was daraus werden wird. ich weiß nur, es fühlt sich verdammt so an, als würde sich mein frauenbild gerade grundlegend ändern. und das macht angst!

Permalink Kommentar schreiben

platonische freundin

März 16, 2008 at 9:18 (Angst, Enttäuschung)

es macht mich traurig, wenn ich sehe wie sie ihn immer wieder zurück kommen lässt. als wäre nichts gewesen, als würde es nichts zählen. von himmelhochjauchzend zu am boden zerstört. und dann wieder zurück. es schreit nach objektifizierung. doch sie, sie spürt es nicht. gibt die hoffnung nicht auf. rennt wieder und wieder ins verderben. leidet immer wieder aufs neue. ihr segen und ihr fluch zu gleich. aber noch trauriger macht es mich zu wissen, dass ich anders bin ohne dafür wahrgenommen zu werden. mein herz mir verbietet so zu handeln. mit ihnen so umzugehen. doch sie sehen es nicht. und so fühle ich mich einsam. weil sie nicht einmal freundschaft mir geben können. oder wollen. wovor haben sie angst?! wie lange werde ich mich noch gedulden können. zu sein wie ich bin in der hoffnung entdeckt und gewürdigt zu werden. wie lange bevor ich anfange zu imitieren, das ganze schlechte. nur um ein wenig abzuhaben. nur ein kleines stück. von der nähe… es würde helfen

Permalink Kommentar schreiben

prelife crisis

März 2, 2008 at 1:21 (Angst) (, , , )

gestern war spieleabend. ein freund und ich waren die einzigen singles. komisches gefühl. ist ab mitte 20 schon das alter, wo die beziehungen stabiler werden? wo man nicht mehr auf frauenjagd zusammen weggeht sondern den gemütlichen abend zuhause vorzieht? ich meine am wochenende! ich fühl mich mal soooooooowas von NICHT teil davon…

Permalink Kommentar schreiben

onlinedurchsuchungen

Februar 27, 2008 at 10:35 (Angst, Enttäuschung) (, , )

…sind ab heute erlaubt. mit einschränkungen. aber das kennen wir ja. damit bekommt das einwählen ins internet einen ganz anderen beigeschmack… ziemlich bitter, was meint ihr?

Permalink Kommentar schreiben