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42: die antwort auf die frage aller fragen? vielleicht, aber definitiv die antwort auf die frage nach dem alter meiner chefin. was mich wundern lässt… wo ich da so sitze heute. auf ihren arsch gaffe. bemüht unauffällig. als sie neben meinem schreibtisch steht. sie hat wieder eine dieser hosen an, wo man direkt reinbeißen könnte… ein paar backen um die sie von so mancher 20jährigen beneidet werden dürfte… ob sie wirklich so rund und knackig sind, wie es die hose aussehen lässt. verdammt, ich darf sowas nicht denken… sie ist meine chefin. und,… sie ist 42.
Sextoy
da ist es. das paket. unscheinbare verpackung, wie es sich gehört. noch unscheinbarer der absender: a’shop. ganz schön schwer. das hätte ich nicht erwartet. aber was hatte ich erwartet. was dachte ich überhaupt. was ist nur in mich gefahren, sowas zu bestellen. frage ich mich jetzt… in bewundernder belustigung. bin ich nun schon so sehr zum klischee geworden, dass ich im sex shop einkaufe. jawohl im SEX SHOP. das musste mal laut gedacht werden… zumal es meist die emanzipierten frauen sind, die dazu auch offen stehen. ich packe aus und habe zwei bunte packungen in der hand, die eine größer als die andere…
der anal vibrator ist schnell ausgepackt. schwarz und leicht spitz zulaufend, bei abgerundeter spitze. auf etwa zwei drittel der länge ab der spitze wird er wieder etwas schmaler. vermutlich, damit er beim einführen das letzte stück wie von alleine rutscht. wenn man ihn denn soweit reinbekommt, denn der umfang ist schon beachtlich. das wird etwas übung brauchen.
nein, ich bin nicht schwul… ihr verklemmten analphobisten… und als müsst ich das einer imaginären person im raum, packe ich das in meinen augen perversere spielzeug aus. ein gigantisches pussy imitat. was für ein prachtstück. schwer und stinkend liegt es in meiner hand. erstaunlich groß… aus einer gummiartigen konsistenz – daher auch der geruch… vorne kunstvoll nachgebildete schamlippen, oben sogar ein winziger kleiner kitzler. doch was ist das… tasten ins innere, etwas ist im weg. eine wand, das kann doch nicht, das wird doch nicht… internet geöffnet, dann die seite von a’shop. tatsächlich: das kranke stück war jungfrau… ähm, sollte wie eine jungfrau sein.
da ist sie wieder die neugier. was für ein gefühl würde es sein. unmöglich die vorstellung, dass eine gerätschaft jemals auch nur ansatzweise an das gefühl rankommen würde, das einen eine frisch erregte, saftig feucht warme pussy spüren lässt. aber anders bedeutet nicht immer schlechter… schließlich war schon so manche masturbation um ein vielfaches besser als der ein oder andere zurückliegende fick. insofern vielleicht kein unwürdiger ersatz, auch wenn der gedanke allein weiterhin befremdlich wirkt.
frauen, die sich mit dildos oder vibratoren befriedigen. sexy, keine frage… aber ein mann, der eine künstliche muschi fickt? es hat sowas unerotisch verzweifeltes. vielleicht auch weil man von der frau sagt, sie mache es, weil sie das wahre nicht will. zumindest nicht jedes mal, wenn es sie überkommt. sie könnte ja als schlampe in verruf geraten… anders der mann, der zu sowas scheinbar nur greift, wenn er nicht anders kann. ein eingeständnis von unmännlichkeit. kapitulation vor der eroberung des weiblichen geschlechts.
was auch immer, es ist mir egal. zumindest wenn ich dann endlich meine batterien habe… bis dahin darf ich noch etwas grübeln, wie sie sich wohl anfühlen mag, diese fiese gummi-muschi.