Wer sind deine Freunde
Man nehme eine kleine Party, plane sie spontan und lade die sogenannten Freunde frühestens eine Woche vorher zu besagter Feier ein. Am Tag der Entscheidung staune man, wer sich wirklich den Titel Freund/Freundin verdient…
Man nehme eine kleine Party, plane sie spontan und lade die sogenannten Freunde frühestens eine Woche vorher zu besagter Feier ein. Am Tag der Entscheidung staune man, wer sich wirklich den Titel Freund/Freundin verdient…
wenn frauen mobben, sieht das auf den ersten blick gar nicht wie mobbing aus. wenn frauen mobben sind sie dabei nämlich eher passiv. so trivial es auch klingen mag, sie IGNORIEREN die zu mobbende person schlichtweg. was besonders gut klappt, wenn besagte person auf die mobberin angewiesen ist. kein anruf wird mehr entgegengenommen, keine mail beantwort. keiner anrufbitte wird nachgegangen. nicht sofort, nicht in kürze und nicht verspätet. die gemobbte person fühlt sich abhängig und machtlos. und gedemütigt, wenn sie merkt wie andere kollegen im büro ebenjene person minuten danach problemlos erreichen können. projekte eskalieren, weil die mobberin die kommunikation boykottiert. und am ende bleibt der gemobbten person nur eines übrig: resignative kündigung oder konfrontation von angesicht zu angesicht.
ich bin ein mann verdammt. zwar irgendwie anders als der dreckige rest. aber immer noch ein mann… und welcher mann steht nicht auf sex, hier und da und ein wenig nebenbei. unverbindlich eben. doch egal was ich sage, egal wie ich mich style… ich bin immer noch ich… und was am ende übrig bleibt ist der eindruck vom lieben netten kerl von nebenan. nett aber zu labil für was lockeres zwischendurch. das könnt ich ja zu herzen nehmen. und so kann ich mich anstellen wie ich will… meine annäherungsversuche provozieren automatisch angst. angst vor nähe, angst vor ernst. und so bleibt nett wohl immer die kleine schwester von scheiße!
meine wochenenden sind so ruhig. es fällt mir jetzt erst so richtig auf. dabei ist es schon länger so. ich meine sie waren nicht immer soooo ruhig. aber jetzt gehe ich weniger weg am wochenende. weniger feiern, mein ich. früher klingelte schonmal öfter das telefon, wenn es auf freitag zuging. was ich mache, was ansteht, was geplant ist… ich war bekannt für meine partylaune - und jeder der mal ordentlich abtanzen wollte wusste, an wen er sich zu wenden hatte. heute merke ich wie zielgebunden das ganze war. und alle die damals so partyfreudig waren, sind älter geworden,… oder stecken in einer beziehung. und jetzt ruft k(aum )einer mehr an. weil alle haben etwas besseres zu tun… und mir wird klar: es war gar nicht wegen mir. man rief mich nicht an, weil es darum ging mit MIR etwas zu unternehmen. sondern die unternehmung stand im vordergrund. und ich war nur mittel zum zweck. das sind keine freundschaften - das sind zweckbeziehungen. und so fühle ich mich wie ein gegenstand. praktisch und greifbar, wenn man ihn braucht. wertlos, wenn sein zweck nicht mehr erwünscht ist. freunde, das sind jene menschen, die sich immer wieder melden. weil sie einen als menschen schätzen und nicht für die funktionalität, die man in dieser oder jener situation mit sich bringt.
bei freunden geht es meist nicht darum, sich zu treffen um etwas bestimmtes zu machen. oft darum dass man sich einfach mal wieder trifft, auch wenn man absolut keinen plan hat, was man überhaupt unternehmen wird.
es macht mich traurig, wenn ich sehe wie sie ihn immer wieder zurück kommen lässt. als wäre nichts gewesen, als würde es nichts zählen. von himmelhochjauchzend zu am boden zerstört. und dann wieder zurück. es schreit nach objektifizierung. doch sie, sie spürt es nicht. gibt die hoffnung nicht auf. rennt wieder und wieder ins verderben. leidet immer wieder aufs neue. ihr segen und ihr fluch zu gleich. aber noch trauriger macht es mich zu wissen, dass ich anders bin ohne dafür wahrgenommen zu werden. mein herz mir verbietet so zu handeln. mit ihnen so umzugehen. doch sie sehen es nicht. und so fühle ich mich einsam. weil sie nicht einmal freundschaft mir geben können. oder wollen. wovor haben sie angst?! wie lange werde ich mich noch gedulden können. zu sein wie ich bin in der hoffnung entdeckt und gewürdigt zu werden. wie lange bevor ich anfange zu imitieren, das ganze schlechte. nur um ein wenig abzuhaben. nur ein kleines stück. von der nähe… es würde helfen
was ist geld wert. die preise haben angezogen. ziehen jedes jahr an. inflation. natürliche. heute bezahlt man für ein bier in euro, was es früher in dm gekostet hat. aber was bekommt man eigentliich für sein geld. man überlege. eigentlich steckt dahinter doch viel mehr. bestelle ich ein bier, bekomme ich nicht nur ein bier. oder besser, bezahle ich ein bier, bezahle ich für weit mehr. ich bezahle dafür, dass ich die bar betreten darf. vielleicht regnet es draußen. dann bezahle ich dafür, dass ich nicht nass werde. ich bezahle für den sitz auf dem ich sitze, an der theke. bequem hab ichs und warm. welch brückenbewohner wollt nicht tauschen?! dazu noch eine bedienung. hübsch anzusehen, mit einem feinen gesäß vielleicht. ein augenschmaus. vielleicht ist sie noch nett, dann ist es gleich doppelt wert, denn wo findet man heute noch nette leute… dann gesellschaft, menschen um mich rum. ich könnte wenn ich denn wollte mit jemandem ein gespräch anfangen. sozialisieren. sitz ich zuhaus wieviel würd es mich wohl kosten gesellschaft zu haben…? und dann, irgendwann ganz am ende, dann dann kommt es. das bier. und ich wundere mich, warum über die jahre alles so teuer geworden iss…
gestern war spieleabend. ein freund und ich waren die einzigen singles. komisches gefühl. ist ab mitte 20 schon das alter, wo die beziehungen stabiler werden? wo man nicht mehr auf frauenjagd zusammen weggeht sondern den gemütlichen abend zuhause vorzieht? ich meine am wochenende! ich fühl mich mal soooooooowas von NICHT teil davon…
1 oder 2 Mal die woche zieht es mich ja ins fitness-studio. parkplätze gibt es dort en masse. nur nie genug direkt vor der tür. was an sich nicht schlimm ist. wer sich in den fitnessclub schleppt um ne stunde und mehr unter größter anstrengung fett zu verbrennen, dem machen ein oder zwei minuten fußweg vom auto zum eingang auch nichts aus. sollte man meinen… aber gut, es gibt wie immer ausnahmen.
ein terroranschlag - 8 blickwinkel. interessant gemacht. “lola rennt” nur im dschihad. für einen hollywood streifen ok, am ende wieder übetrieben und unglaubwürdig. dafür aber spannend. wenn auch repetetiv. würde ich mir sogar auf dvd kaufen. für unter 10 euro oder so. was bleibt ist das mulmige gefühl, dass es auch bei uns bald einen anschlag geben wird. weil wir soviele schläfer haben. hunderte von “gefährdern”? na, ob der bundestrojaner da abhilfe bringt…
…sind ab heute erlaubt. mit einschränkungen. aber das kennen wir ja. damit bekommt das einwählen ins internet einen ganz anderen beigeschmack… ziemlich bitter, was meint ihr?